So wie das Josefzentrum im münsterländischen Greven der heiligen Josef-Figur gewidmet ist, die Schutz und Fürsorge symbolisiert, erinnert die Dargah in Hijuli an den Sufisten Shah Muhammad Mohshin Khan. Sein Wirken trug zur Verbreitung islamischen Wissens und spiritueller Praxis in der Region westlich von Dhaka bei. Mit dem Mausoleum wird dieses Erbe weitergeführt: Hier ruht der Sufi-Pir der Uwaisi-Tariqa, dessen Leben und Lehren die Nachbarschaft bis heute prägen.
Das House 1721 spielt mit Licht und Schatten, den Materialien Backstein und Holz sowie mit Raumfolgen. Im Inneren entfaltet sich eine flexible Nutzung, die sich von klassischen Strukturen löst.
Die anonymen Bauwerke im Tal von Mexiko in den Gemälden des mexikanischen Malers José María Velasco bilden den Ausgangspunkt für das Entwurfskonzept eines kleinen Hauses auf einer Ranch in Singuilucan, Hidalgo.
Ästhetische Zeitlosigkeit als Facette von Nachhaltigkeit: Anthrazitfarbener Backstein und brünierter Messing schaff en die edle Schale für den warmen Kern des Einfamilienhauses in München.
Das Design des BD House wurde zu einer schichtweisen Transformation, in der kulturelles Erbe, nachhaltige Umgestaltung und die reichen natürlichen Qualitäten der Umgebung zusammenfließen.
Obwohl es in einem denkmalgeschützten Gebiet in Highgate im Norden Londons liegt, wollte die örtliche Behörde, dass das Haus seine informelle Hinterlandlage widerspiegelt. Rücksprünge und Sichtschutzanforderungen auf vier Seiten beeinflussten das Design der ineinander übergehenden Innen- und Außenräume. Der begrenzte Zugang wirkte sich auf die Materialauswahl und Bauweise aus – alle Elemente mussten in einer Größe gehalten sein, die durch die enge Zufahrt transportiert werden konnte. Diese Herausforderungen wurden als Chance genutzt, ein Zuhause zu schaffen, das sich von der gewohnten Londoner Wohnarchitektur bewusst abhebt.
Der Backstein ungewohnt spielerisch inszeniert: Trotz der eigentlichen Massivität des Baumaterials zieht sich durch die offenen Strukturen des Hauses in Betera ein Gefühl von Zartheit und Zurückhaltung.
In der Kölner Vorstadt realisierten Axel Steudel Architekten ein zweigeschossiges Wohnhaus mit angegliedertem Atelier, das sich sowohl in die Nachbarschaft einpasst als auch seinen eigenständigen Ausdruck bewahrt.
Dieses kleine Haus ist als eine Phrase innerhalb eines großen Gesprächs zu betrachten, als eine Pause im konstanten Lärm der Stadt – abwesend und unauffällig. Es besteht aus Leere, Gärten, Luft, Licht und dem ein oder anderen Backstein. Der Appell der Architekten lautet: Lass uns versuchen, mehr und besser zuzuhören – sogar den Momenten der Stille.
Das Haus schließt eine bestehende Reihenhauszeile in Süd-London ab und schafft eine klarere und formellere Ecke zur Straßenflucht als bisher. Gleichzeitig entsteht ein charaktervolles Bauwerk, das nicht nur mit dem lokalen Kontext in Dialog tritt, sondern auch zeigt, dass es sich um ein Haus zeitgenössischer Architektur handelt.