Das Projekt entstand aus den kombinierten Gegebenheiten des Ortes (ein Grundstück in einem Wohngebiet mit Reihenhäusern, das nur auf einer Seite bebaut ist) und des Programms (ein Paar mit zwei Töchtern, das zwei oder drei Zimmer und multifunktionale Räume wünscht) sowie der Herausforderung, mit einem knappen Anfangsbudget zu arbeiten. Der Zwischenraum wird mit einer leichten Bauweise gelöst (Transparenz, Absorption, schnelle Reaktion), während das Volumen der Innenräume in Massivbauweise (thermische Trägheit, Stabilität, langsame Reaktion) errichtet wird.
Das geometrische Design und die kreislaufgerechte Bauweise, die BLAF auszeichnen, sind in diesem Haus stark präsent. Ausgangspunkt war der Respekt für das natürliche Gelände und die Umgebung. Es wurde auf eine kompakte Bauform geachtet, um die Sichtbeziehungen vom öffentlichen Raum zur Landschaft dahinter zu erhalten. Durch den sechseckigen, gleichseitigen Grundriss steht das Volumen isoliert in der Landschaft, wodurch das unbebaute Gelände weitgehend in seiner natürlichen Topografie bestehen bleibt.
Auf einer kleinen Parzelle am Ufer des Seekanals Brüssel-Scheldeschuf das Architekturbüro Studio Farris Architects aus Antwerpen für eine Familie ein Wohnhaus, das den klassischen Grundriss auf den Kopf stellt und als Entwurfsmotiv den Ausblick auf den Kanal inszeniert.
Die moderne Reinterpretation des traditionellen Fassadenelements Backstein schafft bei der Umwidmung und Erweiterung des Pillows Hotel Maurits at the Park historische Kontinuität.
Im industriell geprägten Poblenou-Viertel in Barcelona knüpfen die neuen Büros mit einer abstrakteren Architektursprache an die historischen Gebäude der Umgebung an. Ohne direkte Nachahmung wiederholen sich in den Neubauten Masse, Materialität und Form.
Unten glasiert, oben rau: Der Büroneubau in privilegierter Lage setzt mit seiner lebendigen Fassade die Hamburger Backsteintradition fort. Dabei fügt sich das L-förmige Gebäude wie ein fehlendes Puzzlestück in den Bestand ein.
Als einziges erhaltenes Bestandsgebäude in der nördlichen Europacity erinnert der denkmalgeschützte, sechsstöckige Backsteinbau mit seinem Stahlbetonskelett an die Industrie-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Berlins.
Der für das Hotel am Groninger Grote Markt verwendete Backstein im Waalformat greift die traditionelle nordwesteuropäische Bauweise auf und interpretiert sie zeitgemäß.
Mit seinen drei Giebeln wird das neue Bürogebäude zu einer stadtbildprägenden Landmarke der Kleinstadt Pleidelsheim. Von der Fassade bis zum Dach interpretiert die Gebäudehülle den traditionellen Dachziegel auf zeitgemäße und nachhaltige Weise.
Public car park, office building & collective housing
Private Wohnungen mit erschwinglichem und kostenlosem Zugang, Geschäftsflächen im Erdgeschoss, Büros und Werkstätten des französischen Eisenbahnunternehmens SNCF Réseau , ein öffentliches Parkhaus sowie private Parkplätze für die Wohnungen, zweigeschossige Büroflächen und eine Gartenterrasse auf dem Dach des Parkhauses.