Erich-Mendelsohn-Preis 2026 | News

99 Orte, an denen Backstein Maßstäbe setzt

Die Jury des Erich-Mendelsohn-Preises 2026 für Backstein-Architektur hat entschieden: Aus rund 500 Einreichungen wurden 99 Architekturbüros und Projekte aus 18 Ländern von den Jurorinnen und Juroren auf die Shortlist gesetzt.

„Gute Architektur entsteht, wenn Material, Konstruktion und Form im Einklang stehen“, sagt Jurymitglied Jórunn Ragnarsdóttir vom Berliner Büro Lederer Ragnarsdóttir Architekten. „Unter den vielen Einreichungen aus 41 Ländern waren zahlreiche hervorragende Bauwerke im Sinne der ganzheitlichen Betrachtung.“ Das international besetzte Jury-Gremium des alle drei Jahre ausgelobten Architekturpreises tagte Anfang Juli in Berlin und bewertete Projekte in den Kategorien Wohnungsbau/Geschosswohnungsbau, Büro- und Gewerbebauten, Öffentliche Bauten, Freizeit und Sport sowie Einfamilienhaus/Doppelhaushälfte.

„Es war uns eine Freude festzustellen, wie der Einsatz von Backstein hervorragende Antworten auf die Fragestellungen unserer Zeit formuliert“, resümiert Ragnarsdóttir. Die Verbindung von Architekturpraxis, journalistischer Expertise und internationalem Austausch bildete die Grundlage der hochkarätig besetzten Jurysitzung: Neben Ragnarsdóttir wurden Max Wasserkampf, Vorstandsmitglied im Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA), Marie Bruun Yde, Redakteurin der Bauwelt, Josep Ricart aus Barcelona, der mit dem Büro Harquitectes Grand-Prix-Sieger 2023 wurde, und Lena Unger vom Leipziger Büro Meier Unger in die diesjährige Jury berufen.

Die Jury vergibt Auszeichnungen in Gold, Silber und Bronze sowie Special Mentions. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden bei der Preisverleihung am 4. September in Berlin bekanntgegeben. Erstmals wird zudem die Auszeichnung „Best in Germany“ verliehen.