Einreichungsphase bis Ende Mai verlängert
Für den Erich-Mendelsohn-Preis 2026 wird die Einreichungsfrist um vier Wochen verlängert. Beiträge können nun bis zum 31. Mai eingereicht werden.
Die Einreichungsphase des Erich-Mendelsohn-Preises 2026 für Backstein-Architektur ist beendet. Mit deutlich über 500 Einreichungen aus mehr als 40 Ländern setzt der Wettbewerb seinen Erfolg fort, während er zugleich eine der wichtigsten Plattformen für Architektur in Deutschland bleibt.
Der Erich-Mendelsohn-Preis 2026 für Backstein-Architektur bestätigt in seiner siebten Runde mit erneut mehr als 500 Einreichungen seine herausragende Stellung unter den weltweit bedeutenden Architekturpreisen. Bemerkenswert ist die wachsende Reichweite: Mehr als 170 Projekte wurden aus dem Ausland eingereicht. Mit Beiträgen aus insgesamt 41 Ländern und fünf Kontinenten verzeichnet der Wettbewerb die größte geografische Vielfalt seit seiner ersten Auslobung 2008.
Gleichzeitig bleibt der Erich-Mendelsohn-Preis, der vom Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) unterstützt wird, seiner Herkunft und seinem Anspruch als Plattform für Baukultur in Deutschland eng verbunden. Mehr als 350 Einreichungen stammen aus Deutschland und dokumentieren die hohe Bedeutung des Backsteins in der zeitgenössischen Architektur des Landes. „Die diesjährigen Zahlen zeigen eine Entwicklung, die uns besonders freut“, sagt Ernst Buchow, Vorsitzender der Initiative Bauen mit Backstein. „Der Wettbewerb gewinnt international weiter an Reichweite und Sichtbarkeit, bleibt zugleich aber fest in der deutschen Baukultur verankert. Diese Verbindung macht seine besondere Qualität aus.“
Vor diesem Hintergrund wird 2026 erstmals zusätzlich die Auszeichnung Best in Germany vergeben. Sie würdigt herausragende Beiträge aus Deutschland und unterstreicht den Anspruch des Erich-Mendelsohn-Preises, sowohl internationale Exzellenz sichtbar zu machen als auch die Baukultur in Deutschland nachhaltig zu fördern. Die Gewinner werden im Juli von einer unabhängigen und hochkarätig besetzten Jury ermittelt. In diesem Jahr wurden Max Wasserkampf (Präsidium BDA), Ulrich Brinkmann (Redaktion Bauwelt), Josep Ricart (HARQUITECTES, Gewinner des Grand Prix 2023), Jórunn Ragnarsdóttir (Lederer Ragnarsdóttir Architekten) und Lena Unger (Meier Unger Architekten) in die Jury berufen.