Mit 322 Wettbewerbsbeiträgen kann der erstmals ausgelobte Fritz-Höger-Preis 2008 für Backstein-Architektur schon zu den großen Architekturpreisen in Deutschland gezählt werden. Auslober des Preises ist die Initiative Bauen mit Backstein (www.backstein.com), die von den führenden deutschen Backsteinproduzenten unterstützt wird. Es waren nur Projekte zugelassen, die in den Jahren 2004 bis 2008 fertig gestellt worden sind.
Die unabhängige Jury, bestehend aus Prof. Hans Kollhoff und Prof. Dörte Gatermann, Dipl.-Ing. Arch. Rainer M. Kresing, Dr. Christina Hagemeister sowie Dipl.-Ing. Burkhard Fröhlich und Sonja Schulenburg, die Ende August im von Fritz Höger erbauten ehemaligen Druck- und Verlagshaus Broschek und heutigem Renaissance Hotel tagte, konnte angesichts der hohen Qualität der Wettbewerbsbeiträge aus Deutschland und dem benachbarten Ausland aus dem Vollen schöpfen. Erst nach intensiven Diskussionen wurden im vollständig anonymisierten Verfahren 31 Projekte für den Fritz-Höger-Preis 2008 in den verschiedenen Kategorien nominiert. Nach Ansicht der Jury sind bereits die nominierten Projekte ein beeindruckender Querschnitt der zeitgenössischen Backsteinarchitektur und zeugen von den vielseitigen Einsatzmöglichkeiten des Baustoffs. Alle nominierten Arbeiten werden am September in einer Wanderausstellung gezeigt. Ein Buchprojekt soll folgen.